
Arum dem Fayer – Klezmer, jiddische Lieder, Geschichten
Tänzerische und nachdenkliche Musik zu Lebensstationen und Festen aus jüdischem Hintergrund und seinem Umfeld. Die Schicksen-typische Mischung aus verschieden Jahrhunderten, traditioneller und neuerer Klezmermusik und jiddischen Liedern. Die jüdischen Musiker, die Klezmorim, schufen einen einzigartigen sprechenden Instrumentalstil mit einer Vielfalt von jauchzenden und seufzenden Tönen voller Sehnsucht, Trauer, aber auch Humor und Lebensfreude.
Klezmer ist die ursprüngliche traditionelle Festmusik der Juden Osteuropas. Die Juden, fern ihrer Heimat, verbanden ihre traditionellen hebräischen Gesänge, jidische Lieder und traditionellen Tänze mit der Musik ihrer neuen Heimat. Der Begriff „Klezmer“ setzt sich aus den althebräischen Wörtern kley (Werkzeug) und zemer (musizieren) zusammen. Diese Sprache wurde schon zu Zeiten Jesus Christi gesprochen. Mit dem Wort Klezmer verband sich die Vorstellung, der „Klezmer“ sei kein eigentlicher Musiker, sondern ein Werkzeug, durch den Gott sich direkt mitteilen kann. Heute bezeichnet Klezmer einen Musikstil und den Musiker, der diese Musik macht. Klezmer-Musik, also die Musik der osteuropäischen Juden (Aschkenasim) hatte ihre Geburtsstunde im mittelalterlichen Europa (erstmals belegt im 16. Jahrhundert), wo Gruppen von umherziehenden jüdischen Musikern (Klezmorim) von Stadt zu Stadt gewandert sind und bei jüdischen Festen und besonderen Anlässen gespielt haben.
Herzlich laden wir Sie ein, mit uns „rund ums Feuer“ zu sitzen, dabei Klezmermelodien, Lieder, Lyrik und Geschichten zu hören
Ausführende:
Angelika Hykel (Klarinette, Gesang)
Brigitte Ruddigkeit (Violine,Gesang)
Sabine Schmidt (Klavier, Gitarre, Kornett, Gesang)
Montag, 27.07. und Dienstag, 28.07.2026 jeweils 19:30 Uhr
Eintritt: Erwachsene mit Kurkarte 14,00 Euro / ohne Kurkarte 16,50 Euro / Schüler 10,00 Euro
Henni-Lehmann-Haus Vitte