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Max Kaus (1891 – 1977)

Max Kaus: Badende in Bucht auf Hiddensee

Das Talent des Malers Max Kaus wurde, während seines gemeinsamen Sanitätsdienstes im 1. Weltkrieg mit Erich Heckel, durch diesen entdeckt und gefördert. In den Sommern 1920 – 22 besuchte Max Kaus mit seiner späteren Frau die Insel Hiddensee. Hiddensee inspirierte ihn zu unzähligen Zeichnungen, welche er dann zu Hause in Aquarelle und Ölbilder umsetzte.

„1923 entstand das große Ölgemälde „Badende in Bucht auf Hiddensee“. Einen unbeobachteten paradiesischen Zustand hat Max Kaus auf die Leinwand versetzt. Mit leuchtenden Farben stellt er die Freiheit der Körper in der Natur dar. Die Figuren sind dagegen von staturischer Ruhe, angehalten in ihrer angesetzten Bewegung. Dieses Bild des innehaltenden Menschen war nach den wild bewegten Figuren der Expressionisten neu und zugleich ein Ausdruck des Bedürnisses nach Stille. Nach dem Lärmen des Krieges entstanden die unbewegten, kühlen Bilder der Neuen Sachlichkeit.“ (Quelle – Hiddensee – Die besondere Insel für Künstler von Ruth Negendanck S. 98)

Das Bild wurde von Dr. D. Peikert aus seiner Sammlung Hiddenseer Künstler zur Verfügung gestellt.