
Seit Mai 2009 präsentiert das Heimatmuseum in seinen Räumlichkeiten eine neue Dauerausstellung zur Geschichte der Insel Hiddensee. Die Themengebiete Erste Besiedlung, Hiddenseer Goldschmuck, Alltagsleben, Seefahrt, Fischerei, Schulwesen sowie die Entwicklung von Tourismus, Verkehr und Infrastruktur wurden auf- und überarbeitet. In den Räumen des Erdgeschoßes werden die Themen Seenotrettung, Strandfunde/Fossilien und die Geschichte des Hauses behandelt. Auf gleicher Ebene befindet sich unser „Bernsteinzimmer“. Gezeigt werden Stücke aus der umfangreichen Sammlung des Bernsteinfischers Ingolf Engels, die dem Besucher die Vielfalt des Bernsteins vor Augen führen.
Fotografen halten die Insel seit über 100 Jahren im Bild fest. Der Name Ebel ist in dieser Hinsicht besonders eng mit Hiddensee verbunden. In Vitte eröffnet Max Ebel 1924 ein Fotogeschäft, das anfangs nur während der Sommermonate betrieben wird. Bekannt ist er vorrangig für seine Aufnahmen von Asta Nielsen, die schon häufig veröffentlicht wurden. Ilse Ebel, die jüngste Tochter, tritt in die Fußstapfen des Vaters und führt das Fotogeschäft weiter. Auch sie wird überregional vor allem durch Aufnahmen eines berühmten Hiddensee-Gastes bekannt – der Tänzerin Gret Palucca. Man sollte jedoch das Schaffen von Vater und Tochter nicht auf diese beliebten Portraits reduzieren. Sie haben wunderbare Landschaftsaufnahmen hinterlassen, die „nebenbei“ auch die Veränderung der Insel für nachfolgende Generationen dokumentieren. Maya Löffler übernimmt 1979 das Familiengeschäft und prägt bald einen ganz eigenen Stil. Während ihre Portraitfotos eine besondere Nähe zu den Inselbewohnern zeigen, gewähren ihre Landschaftsaufnehmen einen neuen, einen anderen Blick auf die Insel. Im Jahr 2012 hätte Ilse Ebel ihren 100. Geburtstag begangen. Das Heimatmuseum würdigt den besonderen Jahrestag mit einer Sonderausstellung, die ausgewählte Werke dieser drei für Hiddensee prägenden und wichtigen Fotografen zeigt.
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Das Archiv des Heimatmuseums ist für alle Historiker, Heimatforscher, Publizisten und interessierte Hiddensee-Besucher die erste Adresse für Recherchearbeiten. Es umfasst einen Bestand von etwa 450 Ausstellungsgegenständen, ca. 6 lfm. Akten, etwa 2.500 Fotografien, Postkarten und Dias sowie eine umfangreiche Handbibliothek nebst Pressespiegel und Druckschriften-Sammlung.
Bei Anfragen oder Interesse an einem Besuch des Archivs wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiterinnen des Heimatmuseums unter 038300 / 363 oder schreiben Sie eine E-Mail an archiv@heimatmuseum-hiddensee.de
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Besuchen Sie das einzige, im Original erhaltene Wohnhaus eines der ganz Großen der deutschen Literatur! Erleben Sie die Atmosphäre des " Haus Seedorn" – wo Gerhart Hauptmann in den Sommern 1926 bis 1943 lebte und arbeitete. Es ist u.a. ausgestattet mit Bildern und Skulpturen seiner Malerfreunde und seines Sohnes Ivo Hauptmann.
Die Ausstellung informiert über Gerhart Hauptmanns Leben und Werk und über neue Inszenierungen seiner Stücke an den Theatern.
In den Museums-Führungen erzählen wir über Gerhart Hauptmann und andere Schriftsteller, Maler und Schauspieler, die seit der Jahrhundertwende Hiddensee als Symbol einer "heilen" Welt entdeckten und liebten. Im Sommer finden verschiedene Veranstaltungen statt.
Weitere Informationen unter:
www.hauptmannhaus.de
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„Uns lütt museum“ nennen die Neuendorfer ihr Fischereimuseum.
Untergebracht ist dieses in einem ehemaligen Reusenschuppen, der 1885 durch die Mitglieder der damaligen „Standfischerkompagnie“ erbaut wurde. Entgegen der vorherrschenden Meinung, Häuser, insbesondere Fischerhütten hätten geputzt und gekalkt zu sein, entschied man sich damals für eine Fassade aus roten Klinker im Klosterformat. Der Schuppen wurde bis in 2005 noch für seinen ursprünglichen Zweck der Lagerung von Netzen genutzt. Im Winterhalbjahr 2008/2009 erfolgte eine umfassende Sanierung des alten Baubestandes unter Maßgabe der denkmalschutzrechtlichen Bestimmungen und dem weisen Ratschlag „Lasst es bloß so, wie es war“.
Seit April 2009 steht der Reusenschuppen seinen Gästen als Fischereimuseum offen. Die Einrichtung und Gestaltung wurde durch die Neuendorfer Fischer ausgeführt, die auch die Ausstellung betreuen und als Zeitzeugen interessierten Gästen gerne Rede und Antwort stehen. Also, wenn Sie nicht wissen sollten, was Tobse oder Garne sind, fragen sie ruhig. Das Ganze wird durch und unter dem Dach des Fördervereins „Fischereipartie Neuendorf e.V.“ betrieben.
Der Eintritt ist kostenlos, eine Spende an den Förderverein ist natürlich willkommen.
Denn, kiek eis in.
Heimatmuseum Hiddensee
Kirchweg 1
18565 Kloster/Hiddensee
Tel.: 038300/363
Fax: 038300/642-25
E-Mail: E-Mail
Öffnungszeiten
November-März
Donnerstag - Samstag
11.00 - 15.00 Uhr
am 17.03.12 geschlossen
April-Oktober
täglich
10.00 - 16.00 Uhr
siehe aktuelle Aushänge
Gerhart-Hauptmann-Haus
Kirchweg 13
18565 Kloster
Tel.: 038300/397
Fax: 038300/60565
E-Mail: E-Mail
Internet: Link
Öffnungszeiten
Fischereimuseum
Pluderbarg 7
18565 Neuendorf
Mail: E-Mail
Öffnungszeiten
Mai - Oktober
Montag - Samstag
14.00 - 17.00 Uhr
November - April 2013
geschlossen
Kurzfristige Änderungen
vorbehalten!
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Telefon 03 83 00 - 642 0, Fax 642 15
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