Henni-Lehmann-Haus in Vitte


Das "Landhaus Lehmann" wurde 1907 durch den Schweriner Architekten Paul Ehmig entworfen und bis 1937 als Sommervilla der Familie Lehmann genutzt.
Im Jahre 1937 erfolgte ein Umbau durch die Gemeinde und die Nutzung als Rathaus bis 1991.
Von 1997 bis Mai 2000 erfolgte der Umbau und die Renovierung zum "Haus des Gastes" durch die Kurverwaltung mit Förderung durch das Land Mecklenburg- Vorpommern.

Seit Mai 2000 wird das Haus als Veranstaltungs- und Ausstellungsraum sowie als Bibliothek genutzt.

In Erinnerung um die Verdienste von Henni Lehmann für die Insel Hiddensee wurde das Haus am 05. Juni 2000 offiziell in "Henni-Lehmann-Haus" benannt.

Hier finden Sie die derzeitigen Ausstellungen im Henni-Lehmann-Haus.

Hinweise und aktuelle Veranstaltungstermine finden Sie hier >>>



Blaue Scheune in Vitte


"Häufig fragen Besucher der Insel Hiddensee nach ihrer Ankunft gleich nach der "Blauen Scheune". Die "Blaue Scheune" in Vitte wurde in den zwanziger Jahren durch regelmäßige Ausstellungen des "Hiddenseer Künstlerinnenbundes" bekannt. Die Malerin Henni Lehmann (1887-1937) hatte im Jahre 1920 das Gebäude erworben und ihm den blauen Anstrich gegeben, dem das Haus bis heute seinem Namen verdankt. Neben Henni Lehmann gehörten die Malerinnen Clara Arnheim (1865-1942), Elisabeth Andrae (1876-1960) und Katharina Bamberg (1873-1966) dem Künstlerinnenbund an...."

Quelle: Hiddensee von A bis Z
Autor: Karin Blase Demmler Verlag ISBN: 3-910150-16-0

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Haus Karusel - Asta-Nielsen-Haus in Vitte


"Die dänische Schauspielerin Asta Nielsen, die ihre großen Erfolge in deutschen Stummfilmen errang, verbrachte die Sommermonate oft auf Hiddensee. Sie besaß am Norderende in Vitte ein kleines Haus, das "Karusel". Der Grundriß dieses Hauses entspricht etwa einem Quadrat, in dem zwei sich gegenüberliegende Ecken stark abgerundet sind. So entsteht der Eindruck eines runden Baues, der wohl Asta Nielsen angeregt hat, das Haus in ihrer dänischen Muttersprache "Karusel" (Karussel) zu nennen."

Quelle: Hiddensee von A bis Z
Autor: Karin Blase
Demmler Verlag ISBN: 3-910150-16-0

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Sommervilla am Seglerhafen in Vitte


Direkt neben dem Haus "Karusel" vom gleichen Architekten – Max Taut – 1923 errichtet.


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Lietzenburg - Haus von Oskar Kruse in Kloster


"Auf einer Anhöhe am Nordrand der Ortschaft Kloster fällt dem Besucher eine burgartige Villa auf, die "Lietzenburg". Der Berliner Maler Oskar Kruse (1847- 1919) ließ sie in den Jahren 1904/1905 als Sommerdomizil für sich und seine Familie erbauen. Der Name des Hauses, an dem schon mancher Hiddenseebesucher herumgerätselt hat, ist leicht erklärt: Kruse wohnte in Berlin in der Lietzenburgstraße. Und da das niederdeutsche Wort "Lietze" die Ente bezeichnet, lag diese Namensgebung für das Haus auf Hiddensee nahe. Die Lietzenburg wurde schnell zu einem Treffpunkt vieler Maler und Dichter. Sie alle wußten die viel gerühmte Gastfreundschaft Oskar Kruses zu schätzen."

Quelle: Hiddensee von A bis Z
Autor: Karin Blase
Demmler Verlag ISBN: 3-910150-16-0

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